Spielen Sie erst ab 18 Jahren; Einzahlungslimits, Verlustlimits, Einsatzlimits, Selbstsperre und Sitzungszeitbegrenzung liegen in jedem Konto bereit.
Nach dieser Übersicht kennen Sie Anbieter, Aufsicht, Sperrsystem und die erste Anlaufstelle für Hilfe.
Einzahlungslimits setzen. Sie bestimmen, wie viel Geld pro Monat eingezahlt werden kann. Sinnvoll ist diese Grenze, bevor Sie den ersten Einsatz platzieren und nicht erst nach einem Verlust.
Verluste vorab begrenzen. Der Betrag, den Sie in einem Zeitraum höchstens verlieren möchten, wird vorab festgelegt. Nützlich ist das Limit dann, wenn Sie merken, dass Verluste Sie zum Weiterspielen drängen.
Einsätze nach oben deckeln. Damit steht fest, wie hoch ein einzelner Einsatz sein darf. Aktivieren Sie es, sobald Sie unruhig werden und Einsätze größer werden, als Ihnen lieb ist.
Selbstsperre beantragen. Eine Sperre hält Ihr Konto vom Spielen fern. Wählen Sie sie, wenn Sie sich eine Zeit ohne Spielen wünschen oder Ihnen Spielen gerade nicht guttut.
Erst schauen, dann spielen. Eine feste Zeitgrenze erinnert daran, wann Schluss ist. Legen Sie sie vor dem Einloggen fest, damit aus einer halben Stunde nicht ein ganzer Abend wird.
Dieser Ablauf hilft, sobald Sie merken, dass ein Limit Ihr Spiel ruhiger machen würde.
Hier finden Sie zwei Stellen, die zuhören, informieren und weiterhelfen, ohne dass etwas nach außen dringt.
Ein Einsatz ist Unterhaltung mit einem Preis, kein Weg zu Einnahmen. Je früher Sie merken, dass Spielen Druck macht statt Freude, desto leichter fällt der nächste Schritt: ein Limit im Konto oder eine Pause. Beides legen Sie in Ruhe fest, nicht nach einem Verlust.
Prüfen Sie, ob Ihnen einer dieser Sätze bekannt vorkommt.
So bleibt das Alter geprüft. Wir lassen kein Konto unter 18 Jahren zu. Bevor eine erste Auszahlung möglich ist, weisen Sie sich mit Personalausweis oder Reisepass aus.
Vom offenen Zugang zur Sperre. Auf dem Familienrechner oder Handy lässt sich eine Sperrsoftware einrichten, die Glücksspielseiten blockiert. Vorher lief alles offen, danach bleibt der Zugang zu Wettangeboten dicht.
Wie spreche ich das an? Wer sich sorgt, spricht am besten ruhig und ohne Vorwürfe an, was auffällt. Bei der BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht erhalten auch Angehörige eine kostenlose und anonyme Beratung.
Kurze Auszeit im Konto. Eine Pause schalten Sie selbst in Ihrem Konto frei: für Stunden oder wenige Tage. In dieser Zeit ist der Zugang zum Spielen geschlossen, danach öffnet er sich wieder. So gewinnen Sie Abstand, ohne sich langfristig zu binden.
Selbstsperre statt nur Pause. Die Selbstsperre im Konto schließt Ihren Zugang für einen langen Zeitraum, und vorzeitig aufheben lässt sie sich nicht. Sie beantragen sie im eingeloggten Bereich, danach ist der Zugang zum Spielen gesperrt. Überlegen Sie die Dauer deshalb in Ruhe, bevor Sie sie setzen.
Melden Sie sich bei OASIS an. Das bundesweite OASIS-Spielersperrsystem führt das Regierungspräsidium Darmstadt. Standardmäßig gilt eine Sperre ein Jahr; eine kürzere eigene Frist ist möglich, aber nicht unter drei Monaten. Beantragen können Sie sie online oder bei einem lizenzierten Anbieter, aufgehoben wird ausschließlich schriftlich beim Regierungspräsidium nach Ablauf der Frist. rp-darmstadt.hessen.de
Lesen Sie dann weiter, wenn Sie eine Grenze setzen oder sich eine Auszeit nehmen wollen.
Wir verwenden Cookies, damit die Seite funktioniert und wir sie verbessern können; mit der weiteren Nutzung stimmen Sie unserer Cookie-Richtlinie zu.